Hallihallo, noch eine Woche rum. Morgen bin ich schon drei Wochen hier und es fühlt sich alles immer mehr wie Alltag und Zuhause an. Das Foto oben ist an meinem freien Freitag entstanden, der wie immer vollgepackt mit irgendwelchen Sachen war. Ich bin wie letzte Woche um 5 abgestiegen nach Schwaz, auch weil ich 7:30 Uhr beim Hausarzt sein wollte, um mir ein Rezept für die Physiotherapie zu besorgen. Das ist zwar ein bisschen schwierig in Österreich, aber ich hab das in Kauf genommen, damit mein linkes Bein wieder voll funktionsfähig wird und ich vielleicht bald auch wieder mit dem Laufen anfangen kann 🙈 Beim Hausarzt haben die mir dann aber DREIMAL in den Arm gestochen um Blut abzunehmen, weil ich bis dahin noch nichts getrunken hatte 😬

Dann habe ich mich in einem Café gestärkt, und Leute, dafür gehe ich arbeiten; um sowas leckeres essen zu können 😋 Ich such mir immer schon vorher aus, was ich ausprobieren will und meistens immer irgendwas auch mit Avocado, weil ich hier oben am Berg massiv auf Entzug bin.
Danach hatte Johanna die glorreiche Idee, zum Achsee mit dem Fahrrad zu fahren. (Das sind zwar nur 15 Kilometer gewesen, dafür aber 500hm). Die Sache war dann auch, das die ersten 7km flach waren, der Rest aber SO STEIL war, dass ich
- unzählige male überlegt habe umzudrehen
- bei jeder Einfahrt eine Pause gemacht habe um wieder zu Atem zu kommen
- dachte, ich verrecke, weil es war WIRKLICH FURCHTBAR
Ich habe dafür knapp 90 Minuten gebraucht, aber als der See dann sichtbar war, hat es sich doch irgendwie gelohnt, und es war eine super Erfrischung da baden zu gehen. Danach hab ich noch was gegessen und mir lecker Eis geholt, bis der letzte Bus mich dann an den Berg gebracht hat und ich nochmal 2h zur Hütte wandern musste.
Ja und der Rest der Woche war eigentlich normal, aber das Wetter war oft nicht blendend, weswegen wir nicht wie die Woche davor überrannt worden sind (auch mal nett).
Aber um auf den Titel zurück zu kommen: Am Dienstag war unser Chefin den ganzen Tag weg und es war irgendwie so lustig und komisch, dass eine Hütte von 4 halbstarken jungen Erwachsenen und einem Nepalesen (temporär) geführt wurde 🤭 Wir haben auch ein bisschen Chaos verursacht; irgendwie hat Jonathan ein paar Kuchen-Bestellungen zuviel aufgenommen und dann „mussten“ wir die Kuchen selber essen 😆 Wir essen meist als Team immer Frühstück und Abendessen gemeinsam und einen Abend gab es „Momos“, das sind nepalesische Teigtaschen:) Das Foto zeigt uns, wie wir die essen:
(Von links: Christine, Angela, Jonathan, ich, Sabachi und Paul)
Und damit tschüss und bis nächste Woche 👋
Sehr cool! Wer hat denn das Foto mit dir im See gemacht?
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