Abschiedstränen 😢

 Ja was soll ich sagen, letzte Woche hab ich keinen Blog geschrieben, weil soviel eigentlich gar nicht passiert ist, aber jetzt dachte ich, muss ich mal wieder Update geben. 

Ich hatte nicht nur einmal, sondern gleich zweimal Besuch, zuerst von meinem Bruder und Vater, und danach auch noch von Julia mit ihren Eltern. Meine Familie blieb sogar über Nacht, und ich würde sagen, sie hatten mit dem Sonnenuntergang besonders Glück:




Simon, Papa und Ich

Julia und Ich 












Mit Julia war ich an meinem freien Tag auch nochmal am Achensee, haben dort Karten gespielt und uns gefreut, dass wir gemeinsam in einem anderen Land Zeit verbringen;) Ach, und jetzt wo ich das grad schreibe fällt mir ein, dass mich meine Wanderfreunde, Tom und Jonathan ebenfalls besucht haben. Sie sind dafür extra 4h vom Bodensee gefahren, um eine Nacht auf der Hütte zu verbringen. Unglücklicherweise sind sie beim Aufstieg in Gewitter gekommen, und das sollte man bekanntlich in den Bergen nicht unterschätzen 🫣 Zum Glück ist aber nichts passiert, sie sind dann den nächsten Tag wieder abgestiegen und nach Hause gefahren. 


Das weiße was da auf dem Weg liegt ist Hagel:)



Am Sonntag vor einer Woche ist dann noch Anna gekommen, sie hat schon früher auf der Bettelwurfhütte bei Christine mitgeholfen (sie hatte die Hütte 4 Jahre gepachtet) und blieb für eine Woche. Sie ist 29 und wohnt in Erlangen und arbeitet als Medizin-Technikerin und wir haben uns richtig gut verstanden. Sie hat auch das Team nochmal richtig zusammengebracht, z.B. waren wir durch ihre Initiative gemeinsam auf einer Sonnenaufgangstour, oder haben generell viel Zeit zusammen verbracht. Den einen Tag haben wir ihr die Story erzählt, das Gäste die Kaspressknödel kritisiert und zurückgebracht haben, weil die zu weich waren (normalerweise sind sie härter weil sie noch Ewigkeiten im Dampfgarer liegen aber die waren frisch gemacht), und Anna musste soo doll lachen, dass nach gefühlten 10 Minuten alle mitgelacht haben, weil es so ansteckend war. So jemand war Anna:) 

Von Mittwoch auf Donnerstag letze Woche war dann noch Christine im Tal, das heißt wir waren tagsüber und abends auf uns alleine gestellt, und was passiert, wenn man allein zuhause ist? Richtig, der Strom fällt um 22:30 Uhr aus und der Rauchmelder piepst lautstark. Dann hat Jonathan versucht, mit Christine über das Telefon das Problem zu lösen, hat aber nicht funktioniert. Wir haben dann so halb gescherzt, dass wenn jetzt die Tiefkühltruhen nicht mehr angehen, gibt es die nächsten Tage Schlussverkauf und wir müssen zu machen. Am nächsten Tag hat die Technik dann aber wieder funktioniert und wir mussten nicht die Hütte schließen 🤭

Dann war auch schon Freitag, ich bin diesmal Donnerstag abgestiegen und hab bei einem Bekannten in Innsbruck geschlafen, damit ich um 7 bei so einem Gruppentraining teilnehmen konnte. Danach war ich frühstücken, ein paar Sachen besorgen, dann noch Schwimmen (es war so schön mal wieder ein paar Bahnen zu ziehen) und bin dann mit dem Fahrrad von Innsbruck über die Dörfer zurück gefahren. Am Samstag war dann die besagte Sonnenaufgangstour, und nachmittags ist dann Anna gefahren, und ich fand das so schade, dass sie schon geht, das ich ein paar Abschiedstränen verdrücken musste. Weil es ist wirklich blöd, wenn Leute vor dir gehen, und du dir denkst: „Lass mich nicht alleine, nicht gehen“ 😢 Paul, mit dem ich mich auch am besten eigentlich verstehe, geht nämlich am Mittwoch auch schon, und das ist richtig kacke, weil wir immer gemeinsam lästern konnten und die gleiche Ansicht auf viele Dinge hatten. Zum Beispiel finden wir beide (und die anderen vom Team auch noch) es blöd, wie Christine uns manchmal behandelt und das die Stimmung bei der Arbeit ganz von ihrer Laune gerade abhängt. Das ist auf jedenfall der größte Kritikpunkt hier auf der Hütte und das macht die Arbeit auch echt anstrengend. Ja und es macht halt viel mehr Spaß mit Leuten zusammen zu arbeiten, mit denen man sich auch richtig gut versteht und gemeinsam Witze macht. Aber naja, ich kann das leider auch nicht ändern. Paul fliegt nächste Woche nach Kreta, um eine Freundin zu besuchen die dort arbeitet und wir haben geschaut und Elsas Hotel liegt nur zwei Straßen weiter, voll krass 🙈 Ich bin ja auch nicht mehr so lange hier, ca. noch 6 Wochen und jetzt sind schon 6 Wochen rum, also die Hälfte noch. Die Zeit vergeht aber auch sehr schnell, jetzt ist auch schon 1/3 vom August um. Das wars jetzt auch schon wieder, mehr hab ich gerade nicht zu erzählen, bis nächste Woche 👋 (vielleicht:)

Team beim Sonnenaufgang; von rechts: Anna, Jonathan, Angela, Paul, Vroni und ich





Kommentare

  1. Sonnenaufgang 🌄 wie schön! Das wäre was für mich 😊🍀

    AntwortenLöschen
  2. Danke für die tollen Fotos und Berichte. Bin in Gedanken bei dir und euch. Die Sonnenfinsternis heute abend kann ja nochmal ein ganz anderes Erlebnis sein. Für die zweite Zeitetappe alles Gute. Lg Ines

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts